Einstweiliger Rechtsschutz (2):

Heute im Arbeitsgericht Heidelberg: meine Mandantin wendet sich mit einem Antrag auf Erlass
einer einstweiligen Verfügung gegen eine aus unserer Sicht unwirksame, weil degradierende
Versetzung von der Stellle einer Abteilungsleiterin auf die Stelle einer Sachbearbeiterin in der
Personalreserve.

Zuvor hatte sie (von einem anderen Anwalt vertreten) fast drei Monate vergebens versucht,
in Gesprächen eine Einigung mit dem Arbeitgeber zu finden. Das Arbeitsgericht meinte heute,
wenn jemand so lange verhandelt, sei die Sache wohl nicht mehr eilbedürftig und hat die
Arbeitnehmerin auf die Geltendmachung ihrer Rechte im Hauptverfahren verwiesen.

Bei unwirksamen Versetzungen also bitte nicht lange mit dem Arbeitgeber rumverhandeln,.
Reden ist Silber, schnelles Handeln ist Gold.